Ein besonderer Reiz bei der Naturnahen Fotografie: Das Unbekannte und wie du es kennenlernst.
Es ist inzwischen möglich, auch als Laie erfolgreich Pflanzen, Pilze und Tiere zu bestimmen.
Und das auch ohne viel Aufwand.
Meine Top-Empfehlung: Die App „Obsidentify“.
Mit ihr kannst du durch ein einziges Foto schon erstaunlich viel bestimmen. In schweren Fällen kannst du bis zu vier Fotos senden. Als Ergebnis bekommst du ein oder mehrere Vorschläge und die Sicherheit der Bestimmung – für praktisch jedes Lebewesen.
Gleichzeitig unterstützt du Wissenschaftler mit deinen Feldbeobachtungen dabei, die Artenvielfalt im Auge zu behalten.
Auch gut: NaturaDB.
Besonders dann, wenn du die Pflanzenarten in deinem Garten katalogisieren möchtest. Dennn in dieser App kannst du gefundene Arten in Listen organisieren.
Wer lieber in Büchern blättert, findet auch dort etwas passendes. Es gibt zum Beispiel Bücher zur Bestimmung von Blühpflanzen, die nach Farbe und Anzahl der Blütenblätter geordnet sind – und nicht etwa nach Ordnung und Familie.
Für Pilze und Flechten gibt es ebenfalls solche Werke, die sich an leicht erkennbaren Merkmalen gliedern.
Wer Beispielsweise Hummeln bestimmen möchte, findet im Internet inzwischen sehr gute Bestimmungsschlüssel zur Unterscheidung der Arten.
Will sagen: Für interessierte Einsteiger gibt es inzwischen allerlei leicht verfügbare Quellen und Hilfsmittel.
Und ist eine Art erst einmal bestimmt, lässt sich dazu auch massig herausfinden und lernen.
Es öffnet sich eine ganz neue Welt voller Wunder!
Spinnen, die ihren Nachwuchs auf dem Rücken tragen oder sogar füttern. Wie viel Erde ein einzelner Wurm aufwertet. Wie viele Wildbienen wir bei uns haben…
Lass dich überraschen!


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