Die anderen können es ja auch – nicht

Ein paar Gedanken zum Scheitern.

Scheitern. Versagen. Nicht ausreichen.
Aber gemessen woran?
All zu oft: An dem, was wir glauben, was andere von uns erwarten und an dem, was wir glauben, was andere schaffen.

Wenn du aber mal mit anderen ins Gespräch kommst, stellst du womöglich fest, dass andere genauso scheitern, wie du.

Ist das dann noch Versagen?

Oder dürfen wir gnädig zu uns sein und uns eingestehen: „Ich wollte mehr – aber so wird es wohl auch reichen…“

Ich finde: Ja! Unbedingt!
Ich denke, dass wenn wir aufrichtig unser bestes tun, am Ende auch unser bestes getan ist. Wer könnte da mehr wollen?

Solange wir nicht aufhören, zu versuchen und zu machen, uns nicht unterkriegen lassen und es gut machen wollen, kann von „nicht ausreichen“ keine Rede sein.

Und wir dürfen am Ende auf das geschaffte zurückblicken und uns sagen „Ja! Das habe ich gut gemacht!“.
Wir dürfen uns für das, was wir schaffen, selbst lieben. Wir dürfen uns das, was wir nicht schaffen, vergeben.

Avatar von Kay Helena

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